Salzzucht
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Wäre Kupfersulfat nicht solch ein Gift im Abwasser, würde jeder in der Klasse 200 g zum Züchten nach Hause mitbekommen. So züchten wir nur ein paar Musterkristalle pro Jahr: Möglichst viel Kupfersulfat-Pulver in heißem Wasser lösen. Eine "gesättigte" Lösung entsteht. Die Lösung heiß durch ein Filterpapier gießen und langsam abkühlen lassen. Da sich Kupfersulfat in der Kälte nicht so viel in Wasser löst wie in der Wärme, ist die Lösung nun "übersättigt". In den folgenden Tagen greifen sich die erstarrungswilligen Ionen jede rauhe Stelle im Gefäß, um daran auszukristallieren. Wir bieten ihnen mitten in der Lösung, an einem Faden schwebend aufgehängt, ein kleines Steinchen an. Fast immer hängt dort nach einer Woche ein blaues Schmuckstück

Hier sind nochmals einige Ergebnisse unserer Salzzucht zusammengestellt: Im Reganzglasständer wurden einzelne Kristalle in "Wasserglas" = Natriumsilikat zu "Bäumchen" gezüchtet. In den drei Petrischalen von links nach rechts befinden sich:
  1. Rote "Blutlaugensalzkristalle" und blaue Kupfersulfatkristalle, an Fäden gezüchtet
  2. Weiße "Alaunkistalle", die ohne Faden aus einer gesättigten Lösung auskristallisierten
  3. Trockengelegte Überreste der zerbrechlichen "Salzgartenbäumchen"

 

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