Periodensystem
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Stunde 3 besteht aus Übungen zum Periodensystem, zum Bohrschen Atommodell und zum Erraten des kompletten Baus eines Elementes, wenn man nur Teilinformationen hat. Gelegentlich wichtig ist dabei die "Mindestneutronenzahl" eines Elementes. Die ist so groß wie seine Protonenzahl.

 

Übungen am Beispiel des Elementes Lithium. Genau die gleichen Fragen lassen sich für alle zwanzig ersten Elemente stellen.

Lithium hat das Symbol Li. Es hat 3 Protonen und die Massezahl 7.

Zeichnen Sie die Formel von Lithium mit seinen beiden Kennzahlen am Formelsymbol

Wieviele Elektronen und wieviele Neutronen hat Lithium?

Zeichnen und beschriften Sie ein Bohrsches Atommodell von Lithium

Schlagen Sie ein Isotop des Lithium vor, das weniger Masse hat.

Zeichnen Sie einen Umriss des Periodensystems. (leere Kästchen)

Zählen Sie in ihrem Umriss durch und platzieren Sie Lithium an der richtigen Stelle.

 

Typische Klausurfragen:

1. Nennen Sie die Mindestmasse, die Mindestanzahl von Neutronen und den genauen Elektronenbau des Elementes mit 16 Protonen.

2. Erläutern Sie den sonstigen Bau des Elementes, das hier beschrieben ist:

2.1. Ein Element hat 21 Protonen im Kern. (1)

2.2. Ein Element hat mindestens die Masse 24 u.

  

Warum solche krakeligen Zeichnungen, zumeist von Schülern? Wegen des Urheber-Zirkusses: Diese Bilder gehören eindeutig uns.

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Hier zum Thema "Periodensystem" noch die e-mail eines Schülers - und die Antwort des Chemielehrers:

----- Nachricht von Alexander 
Datum: Mon, 4 Jan 2016 22:32:31
Betreff: Chemie neue Elemente

Hallo Herr Mennel,

da sag noch einer wir kennen schon alles... Die WELT hat einen Bricht veröffentlicht demnach nun vier neue Elemente dem Periodensystem zugeordnet werden. Somit steigt die Anzahl auf 118 Elemente.

http://www.welt.de/wissenschaft/article150599537/Das-Periodensystem-bekommt-vier-neue-Elemente.html

Mit freundlichen Grüßen

Alexander

5.1.2016   12.30 h    Hallo Alexander,

die Verlängerung des Periodensystems um noch ein paar Buchstaben und Zahlen an seinem Ende ist für die chemische Praxis so belanglos wie das Finden und Benennen von Sternen ("Ein Stern, der deinen Namen trägt").

Der Artikel ist naiv geschrieben. Im "Kleingedruckten" dieses Presseartikels weiter hinten erst steht das, was ich einleitend sagte:

"Die neuen Elemente im Periodensystem sind so instabil, dass die Forscher lediglich deren Zerfallsprodukte nachweisen konnten und lediglich aus diesen dann schließen konnten, dass da für den Bruchteil einer Sekunde etwas Neues existiert haben muss.

Die neuen chemischen Elemente werden für praktisch denkende Menschen etwas Exotisches bleiben. Nie wird man sie als Werkstoffe nutzen oder irgendwie in der Technik einsetzen können. Sie im Periodensystem aufgeführt zu sehen heißt nur, dass es da etwas geben kann, das sich mit großem Aufwand stets nur für extrem kurze Zeit herstellen lässt."

Die Chemiker wissen und jonglieren damit, dass sie mit bestimmten Nachrichten Aufmerksamkeit erhalten, die sie für aktuell chemisch Wichtiges ("Welche Materialien kann man für 3-D-Drucker verwenden?") nicht so erhalten.

Grüßen Sie UUT, UUS, UUO, und ein frohes Neues Jahr wünscht Ihnen

Christoph Mennel