Zündpulver
  

Home ] Termine ] Inhalte ] Milchfärben ] Streichhölzer ] Feuerwerk ] Schwarzpulver ] [ Zündpulver ] Raketen ] Härte ] Glas ] Weinpraktikum ] Alkoholgehalt ] Oechsle ] Aktivkohle ] Zuckergehalt ] Weinsäure ] Impressum ]

 

Dennis:  Vergleichende Zündung gleicher Mengen von „tschechischem“ Schwarzpulver

Von Pauls klassischen Schwarzpulver-Gemisch sollte ein kleiner Rest (5 g) übrig bleiben als Zündhilfe für das "schwedische Gemisch". Es wurde verwendet, wenn der Feind keinen Rauch aus der Kanone sehen sollte. Es ist aber schwer zu zünden. Es zeigt, dass der Schwefel nur Zündhilfe ist, und die eigentliche Explosion durch das rasche Entstehen von CO2 aus Kohle hervorgerufen wird:

35gr Salpeter mit 10gr Holzkohle, beides feingepulvert, mit Schutzhandschuhen/Schutzbrille ausgiebig mischen. Auf einer feuerfesten Fläche ohne Wind zu einem Kegel häufen. An einer Stelle ergänzend Schwarzpulver nach klassischem Rezept daraufgeben. Dort mit einem langen Glimmspan entzünden.

15g Kohle abwiegen und dann 10g Schwefel. Beide Stoffe gibt es im Handel fein pulverisiert. Die Kohle und der Schwefel werden jetzt vermischt und bis zu 10 Minuten in einer Mühle (bei uns der Magnetrührer) gemahlen und weiter gemischt.

Statt Kaliumnitrat (klassisches Rezept) nehmen Sie nun Kaliumchlorat und Kaliumperchlorat. Von beidem werden je 10 g fein gemahlen und nebeneinander bereitgestellt.

Sie mischen (Schutzbrille, Schutzhandschuh, verschleißbare Kleidung) je 5 g unseres Kohle-Schwefel-Gemisches mit dem Spatel im Mörser geduldig hinein, bis die Mischung gleichförmig aussieht.

Wir zeigen die zwei Gemische in zwei Mörsern. Ein beschrifteter Zettel gehört zu jedem Mörser, der sagt, was darin ist. Nacheinander stellen Sie die Mörser in den Abzug. Sie zünden das Gemisch mit einem langen Glimmspan. Sie ziehen die Hand nach der Zündung zurück und verschließen den Abzug.