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Meine Originalkunst, soweit sie vorhanden ist, rücke ich nicht heraus. Es
handelt sich dabei um etwa 400 Aquarelle und 1000 Grafiken. Meine etwa 5000
Fotos auf Lichtbild-Basis und 200 Filme bieten ja vom Material her kein
ausstellbares Original. Theoretisch gibt es noch "Original
Arbeitsschriften", z.B. von Liedtexten, als ich sie komponierte. Insgesamt
halte ich meine "Originale" jedenfalls für naiv und in ihrer
Schönheit, wie ich sie erlebe, schwer nachzuvollziehen. Erst ihre Aufarbeitungen, die aber kopierbar sind, halte ich für originell,
präsentierbar und in Pracht und Tiefgang nachvollziehbar.
Als Konsequenz daraus sehe ich keinen Sinn im eigenständigen Versuch, Werke
von mir - obwohl sie kopierbar sind - teuer zu verkaufen. Wenn Galeristen
allerdings z.B. meine Phantaphotos in limitierten Originalabzügen anbieten
wollen, unterstütze ich sie.
Mich selbst sehe ich anhand der Art meiner Kunst
als Schaubudenbetreiber - das sind eben meine "Museen" - und als Autor
von Bildbänden.
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Du gibst mir einen
Ausstellungsraum? Fein. Aber bitte wundere dich nicht, wenn ich auch den
Waschraum mit einbeziehe :-) |