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Wahnsinns Schwünge - Chris Mennel dokumentiert eine Malaktion. Und mal wieder ist die Impressumspflicht, das Bekleisternmüssen ästhetischer Arrangements mit Verwaltungsauflagen, Grund zur Schelte:

Genehmigungen sind das verwaltungspolitische Nadelöhr, mit dem Opfer der Verwaltung bis zur Erschöpfung zum Anpassen an leere Strukturen gezwungen werden. Alles nicht Genehmigte ist potentiell verboten.
Freiheit beginnt fast immer jenseits von behördlichen Genehmigungen. Freie Handlungen sind der positive Bereich eines Gebietes, das dann aber auch naturgemäß alle Kriminellen enthält. Vertrackt wird die Situation dadurch, dass je nach Land ein Zehntel bis alle Behörden selbst kriminell sind.

Ein Grund mehr, frei zu sein zu versuchen. Diese Homepage hier ist ein solcher Versuch, ein mickriger angesichts der Hebel, mit denen verwaltende Behörden Menschen plattmachen. Möge diese Homepage überleben! Eine von der deutschen Verwaltung, ausgenutzt in diesem Fall von gelegentlich kriminell agierenden Rechtsanwälten, geforderte Zwangsmaßnahme ist die Kundgabe des Impressums:


 hat diese Seiten der Welt geschenkt, in der tendenziellen Sichtweise von manchem Amtstubensitzer verbrochen.

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Die eigentliche Malperformance erstreckte sich über zwei Tage.
Mit allen Aufarbeitungen dauerte das Projekt siebzehn Tage, vom 29.3.-14.4.2016.

Warum gifte ich gegen Behörden in dieser eigentlich friedlichen Aktion? Das schwappte beim murmelnden Malen so aus mir heraus. Das geschieht also irgendwo in den Texten, die ich beim Malen spreche, und ich greife es nun hier auch im lesbaren Text auf, statt dass es im gesprochenen Text wie ein rätselhafter Fremdmoment steckenbleibt. Wann immer ich mir nämlich Gedanken mache über die Situation, in der ich meine Kunst anfertige, so treffe ich da nicht meine Wahl der gegebenen Verhältnisse, sondern mir wird das Erzwungene deutlich.

Ich bin keine Mutter Courage, die in jeder Lage ihr Ding weiter zu machen versucht - und dabei nämlich mit hoher Gewissheit schrumpft und entschwindet.

Ich sehe mich als einen, der überwiegend auswich, der tricksen und als Künstler erheblich vertagen musste: Zwanzig Jahre Dauer bis zu Verwirklichungen sind der Schnitt; es können auch mal vierzig sein.

Vertragen musste ich alles, was nicht behördengerecht war. Also ich darf Lehrer sein und ein Grundeinkommen haben. Weiter nichts. WEITER NICHTS. Ausflüge, Gründungen, Wagnisse wurden von deutschen Behörden in meinem Fall allesamt und immer wieder plattgemacht, soweit sie ihnen zur Kenntnis kamen. Wir sind gerupfte Bürger, gezwängt in die fremden kalten Regeln verwalterischer Nullen, die uns ihren EINEN Wunsch aufzuprägen versuchen: "Macht uns keine Arbeit, ihr Nullen".